Abenteuer auf vier Pfoten
Die Schweizer Alpen bieten hunderte Kilometer an Wanderwegen, die ideal für Hunde sind. Doch das alpine Gelände stellt besondere Anforderungen an die Kondition und das Verhalten von Mensch und Tier. Vor allem die Begegnung mit Nutztieren erfordert höchste Vorsicht.
Gefahrenquelle Mutterkuhherden
In den Schweizer Bergen begegnen Sie oft frei weidenden Kühen. Besonders Mutterkühe mit Kälbern sehen Hunde als potenzielle Bedrohung an und können aggressiv reagieren. Halten Sie immer einen grossen Abstand (mindestens 20-50 Meter) und gehen Sie ruhig um die Herde herum.
Leinenpflicht in Naturschutzgebieten
In vielen Wandergebieten und insbesondere in Nationalparks herrscht strikte Leinenpflicht, um Wildtiere nicht zu stören. Ein jagender Hund in den Bergen kann nicht nur Wildtiere gefährden, sondern auch selbst in unwegsamem Gelände abstürzen.
ð¡ Der Goldene Rat
Sollte eine Kuh Sie oder Ihren Hund tatsächlich angreifen: Lassen Sie den Hund sofort von der Leine! Der Hund ist wesentlich agiler und schneller als die Kuh und kann sich selbst in Sicherheit bringen, während die Kuh meist vom Menschen ablässt.
Ausrüstung für den Berg
Packen Sie immer genügend Wasser für den Hund ein, da Bergbäche im Hochsommer austrocknen können. Ein gutsitzendes Geschirr und eventuell Hundeschuhe für scharfkantige Felsen sollten zur Grundausstattung jeder alpinen Tour gehören.